Villen
Villa Heinrich Schilbach sen.
Anschrift:  Greiz, Carolinenstraße 12

Bauherr: Heinrich Schilbach sen.
Zum 50. Geschäftsjubiläum der Firma Schilbach & Co., Greiz, im Jahre 1900 wurde eine Erinnerungskarte publiziert.

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Foto: Weichbrodt

Sie zeigt fünf Persönlichkeiten der Familie Schilbach. Oben in der Mitte Heinrich Schilbach sen., den Gründer der Firma, und seine vier Söhne, links oben Robert Schilbach, rechts oben Heinrich Schilbach jun., links unten Friedrich Schilbach, rechts unten Carl Schilbach.
Commerzienrat Heinrich Schilbach sen. gründete die Firma Schilbach & Co. Wollwarenfabrikation im Jahr 1850. Er erbaute das Haus Schilbach, Greiz, Carolinenstraße 12. Seine Söhne waren:
Robert Schilbach, Kaufmann, Oststraße 32a (Adressbuch 1892)
Karl Heinrich Schilbach jun., 1863-1914, Commerzienrat, Wollwarenfabrikant, erbaute die Carolinenstraße 54
Friedrich Schilbach, 1867-1915, Commerzienrat, Wollwarenfabrikant
Carl Schilbach,1868-1934, Wollwarenfabrikant, Erbauer der Villa Gartenweg 2a.
Siehe auch: Grabanlage Familie Heinrich Schilbach, Grabanlage Familie W. Schilbach, Villa Ernst Schilbach, Villa Carl Schilbach, Firmensitz Schilbach & Co.
Baujahr: 1882
Architekt: Hans Enger, Leipzig (Quelle: Blase 1995-98)
Hans Enger errichtet in Greiz auch das bedeutende Haus Heller, Bahnhofstraße 1. Enger war ein wichtiger Gründerzeitarchitekt. Von ihm stammt u.a. die St. Petrikirche am Theaterplatz in Chemnitz (1886-88). Das Bauwerk hat die Zerstörung der Stadt überlebt und ist heute noch zu bewundern.
In Leipzig errichtet er u.a. das Gebäude des Verlagshauses "Velhagen & Klasing, Leipzig, Prager Straße 27 (1912) Quelle: Architectura Pro Homine 2012.
Weiterhin baute er die Leipziger Börse, Tröndlinring 2 (1883-86), 1943 zerstört. Die Leipziger Börse war eines der prachtvollsten Gebäude der Stadt Leipzig. Greiz kann stolz sein, das Hans Enger auch hier hervorragende Proben seines baukünstlerischen Könnens hinterließ.
Bauausführung: Golle & Gruschwitz, Greiz
jetzige Besitzverhältnisse: ungeklärt
Nutzung: ungeklärt

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Villa Ernst Arnold

Anschrift: Greiz, Plauensche Straße 2
Baujahr: 1881
Bauherr: Friedrich Ernst Arnold (*1841 Greiz, †1893 Greiz)
Fabrikbesitzer, Mitinhaber der Firma Friedrich Arnold, Weberei, Greiz (Firmensitz Arnold), gemeinsam mit seiner Frau Stifter des "Ernst-und-Lina-Arnold-Stifts" (Arnoldstift, des Kinderheimes Goethestraße und der Einrichtung Knabenhort)
Architekt: ungeklärt
Gestaltung des Villengartens: Rudolph Reinecken, Greiz, Fürstlicher Garteninspektor (REINHOLD 2013, SCHAUFUSS 1998, HEUWOLD 1937). Zur Person Rudolph Reinecken siehe Arnoldstift.
Jetzige Besitzverhältnisse: Öffentliche Hand
Nutzung: Bildungsstätte

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