Arbeitsstätten
Einleitung

Auch diejenigen gründerzeitlichen Baulichkeiten, in denn im Produktionsprozess die Grundlagen des Reichtums geschaffen wurden, sollen nicht übersehen werden. Zwar sind sie durch baukünstlerischen Schmuck nicht so überreich ausgezeichnet wie etwa Villen, aber auch diese Gebäude wurden stilvoll gebaut und weisen manche Schönheit auf. So sind sie teilweise durchaus sehenswert.
Was den Erhaltungszustand dieser Gebäudegruppe betrifft, sind einige Besonderheiten zu bedenken.
Bei der Errichtung von Arbeitsstätten werden nicht gerade die wertvollsten Baumaterialien verwendet. Baustoffe minderer Qualität kommen zum Einsatz, und das wirkt sich auf die Haltbarkeit negativ aus.
Arbeitsstätten unterliegen je nach dem Charakter der Arbeitstätigkeiten teilweise einem sehr starken Verschleiß, so dass Gebäude erneuert, erweitert, überbaut oder beseitigt werden müssen.
Die meisten Produktionsanlagen wurden bis zum Ende der DDR-Zeit 1990 intensiv genutzt. Wenn auch teilweise mit uralten Maschinenparks produziert wurde, zog doch auch nach und nach neue Technik ein. Das führte teilweise zu so massiven baulichen Veränderungen, so dass die gründerzeitliche Grundsubstanz kaum noch erkennbar war. Nach der Herstellung der Einheit Deutschlands, als viele Produktionsanlagen wegen Veraltung nicht mehr genutzt wurden, wurden manches abgerissen.
Dies alles führt dazu, dass Arbeitsstätten nicht in gleichem Umfang in Greiz erhalten sind, wie etwa die Wohnhäuser.
Dennoch können durchaus sehenswerte Arbeitsstätten vorgestellt werden, die vom gründerzeitlichen Stil geprägt sind und die einen Eindruck davon vermitteln, wie Gebäude dieser Zweckbestimmung damals gebaut wurden. 

 
Unterstation des Elektrizitätswerkes

Anschrift: Greiz, Karl-Liebknecht-Platz 1
Baujahr: 1896/97
Bauherr: Gemeinderat der Stadt Greiz
Architekt:
jetzige Besitzverhältnisse:
Nutzung: Büro

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