Firmengebäude Albert

Anschrift: Greiz, August-Bebel-Straße 59-61
Baujahr: 1889
Bauherr: Gebrüder Albert KG, Woll- und Seidenweberei
Firmengründer: Ernst Albert (*1843 Greiz +1915 Greiz)
Mitinhaber: Otto Albert sen. (*1850 +1932)
(siehe Villa Albert, Villa Otto Albert sen. und Grabstätte Otto Albert)
Architekt: ungeklärt
jetzige Besitzverhältnisse: Rückgabe der noch stehenden Baulichkeiten an die Familie Albert im Jahr 2000
Nutzung: Geschäftsräume

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Wir sehen die breite Front eines mehrstöckigen Firmengebäudes mit einem giebelbekrönten Mittelrisaliten und zwei Ecktürmen. Das Dach ist mit Schiefer gedeckt. Die Fassade ist mit rotem Backstein gestaltet, unterbrochen von gelben Pilastern.
Risalit mit Giebel

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Giebel

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Giebelkrone mit Rundfenster und Jahreszahl

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Dreizügige verkoppelte Fensteranlage im Giebel

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Drei Etagen des Risaliten

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Säule und Verdachung einer Fensteranlage

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Fensteranlage in der ersten Etage

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Sims

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Westlicher Eckturm

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Auch die Rückfront des Firmengebäudes Albert ist sehenswert. Man gelangt über die Adelheidstraße zur Rückseite des Gebäudes. Es hat hier unmittelbar Berührung mit dem Aubach, der für die Wasserversorgung des Aubachtaler Industriereviers große Bedeutung hatte. Die sichtbaren Geländer, die in jüngerer zeit errichtet wurden sichern den Flusslauf.

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Wir sehen, dass die Rückseite des Firmengebäudes ebenfalls ansprechend gestaltet und mit Fassadendekor versehen wurde. Glatter grauer Putz wird von roten Backsteinpilastern unterbrochen. Dekorative Anker beleben zusätzlich das Bild.

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Dreizügige breite Fenster mit flachen Bögen, darüber Etagensims

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Gebäudeecke mit Sims

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Fensterbogen, beidseitig Pilaster mit Ankern , darüber Details des Etagensimses 

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Originale Fliesen im Flur des Gebäudes

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Das Firmengebäude Albert ist ein bedeutendes Zeugnis gründerzeitlichen Industriebaus.
Es wäre schön, wenn das Gebäude in seiner alten Pracht wieder hergestellt werden könnte.
Am 2. August 2015 brach im ehemaligen Firmengebäude Gebr. Albert ein Feuer aus. Der Dachstuhl und das oberste Geschoß wurden vernichtet. Im September 2015 stellten sich die Brandfolgen wie folgt dar:
Firmengebäude Albert in Fernsichtsicht mit Gräßlitz

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Firmengebäude etwas näher

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Der abgebrannte Dachstuhl. Der Giebel des Mittelrisaliten ragt noch in die Höhe.

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Eingang zum Firmengelände

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Östlicher Flügel der Brandruine

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Mittelrisalit

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Westlicher Flügel

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Gesamtansicht frontal aus der Ferne

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Westlicher Seitenrisalit

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Gebäudeteil zwischen westlichem Seitenrisalit und Mittelrisalit

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Mittelrisalit in näherer Ansicht

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Gebäudeteil zwischen Mittelrisalit und östlichem Seitenrisalit

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Östlicher Seitenrisalit

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Nördliche Ansicht

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Nordwestliche Ansicht

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Zerstörtes Obergeschoss nördlich

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Die Etagen unter dem obersten Geschoß scheinen nicht schwer geschädigt zu sein.

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Nähere Ansicht einer Partie der obersten Etage aus Richtung Nord

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Dachstuhl und oberstes Geschoss sind durch den Brand schwer geschädigt. Dennoch scheint das Schicksal des solide gebauten Industriebaues nicht ausweglos zu sein.

Wir hoffen, dass das wertvolle Gebäude, dem der Rang eines Industriedenkmals zukommt, gerettet werden kann.

Literatur:
Christian Pfeifer: Zur Geschichte der Gebr. Albert KG in Greiz.
Greizer Heimatkalender 2002, S.151-153

Stand September 2015

 
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