Friedhof Königs Wusterhausen

Der Königs Wusterhausener Friedhof ist nicht besonders reich gesegnet mit prachtvollen alten Grabstätten aus der Gründerzeit. Dennoch gibt es einige bemerkenswerte Kunstwerke zu sehen.

Eine Sonderstellung hinsichtlich der stilvollen Prachtentfaltung nimmt die Familiengruft Krause ein.

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Das Grabmal ist aus roten Backsteinen im Stil einer neugotischen Kapelle errichtet. Sie hat einen kreuzförmigen Grundriss. Das kreuzförmige Dach trägt auf der Vierung einen Dachreiter. Nach jeder Himmelsrichtung weist ein mit einem Fenster geschmückter Giebel.

Das schlichte, noble gründerzeitliche Bauwerk stellt einen besonderen architektonischen Glanzpunkt des Königs Wusterhausener Friedhofs dar. Allein schon seinetwegen lohnt sich ein Besuch des Friedhofs.

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Südlicher Giebel mit neugotischem Spitzbogenfenster

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Südliches Fenster. Man beachte die stilvolle Einfassung des Fensters sowie das Maßwerk.

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Giebelspitze mit zweifarbigem Backsteindekor

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Kreuzförmige Lüftungsöffnung im Giebel. Die Öffnung ist mit Terrakotta eingefasst.

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Gesims

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Gesims aus seitlicher Sicht. Man beachte die stufenförmig gesetzten, auskragenden Backsteine und die Formsteine des Gesimses.

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Fenster des Westgiebels

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Nordansicht mit Portal

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Vergitterung des Portals. Im Inneren sehen wir das Südfenster. Es musste erneuert werden. Leider geschah das nicht in passendem Stil.

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Beschriftungen im verblendeten Maßwerk des Spitzbogens über dem Eingang. Wir sehen, dass das Bauwerk 1878 errichtet wurde.

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Schrifttafel im Giebel. Die Schriftzüge sind in eine Terrakottatafel eingebrannt.

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Terrakottaplatte aus der Nähe. Man beachte die Schriftgestaltung und die zierliche Vignette.

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Klinke des Türgitters, das erneuert wurde. Lediglich am Sicherheitsschloss und den modernen Sechskantschrauben sieht man den neuzeitlichen Eingriff.

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Detail des erneuerten Gitters

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Blick auf die Fliesen im Inneren der Familiengruft

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Detail der Fliesen. Wir sehen den sechsstrahligen Davidstern. Er ist aber verdreht. Er steht nicht wie üblich auf einem, sondern auf zwei Strahlen.

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Blick in das Kreuzgewölbe

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Westliches Fenster von innen

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Steiler Wasserablauf am Fenster

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Formsteine der Fenstereinfassung

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Ansicht von Westen

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Ansicht von Südosten. Wir gehen davon aus, dass der Dachreiter ursprünglich eine spitze hohe Haube trug.

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Betrachten wir nun weitere Grabstätten des Königs Wusterhausener Friedhofs, die aus der Gründerzeit stammen:

Zahnleiste an einer Grabwand

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Kleiner Giebel mit Zahnleiste

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Pilaster mit Dekor

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Dekorleiste

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Grabtafel mit schöner Schriftgestaltung

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Grabwand mit Kreuz

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Säulengeschmückte Grabstätte

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Säule

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Kapitell

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Bekrönung einer Grabwand, Ätzarbeit auf der schwarzen Tafel

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Grabmal Marwitz, schöne Sandsteinarbeit

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Sandsteindekor

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Pilaster mit Nische

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Grabeinfassung

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Teil der Grabeinfassung

(Bild folgt)

Schöne Schriftgestaltung

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Ornamentleiste mit Efeumotiv

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Spitzbögen und rundes Blendfenster

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Obelisk

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Ruhestätte Werdermann: Backstein-Mauerdekor, Schrifttafel, ovales Bronzemedaillon mit Monogramm und Kranz

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Bronzemedaillon

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Schrifttafel

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Bekrönungszapfen

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Ruhestätte Chylewski

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Verzierter Sockel einer Grabwand

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Kranz aus Eichenlaub

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Lorbeerkranz

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Grabstätte Großkopf

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Grabstein

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Ornament

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Wenn der Königs Wusterhausener Friedhof auch nicht zu den prachtvollsten seiner Art zählt und figürlicher Schmuck fast ganz fehlt, findet sich doch eine Reihe von gründerzeitlichen Werken der Grabkunst, die die Betrachtung lohnen.

 
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