Der Turm Königs Wusterhausen

Anschrift: Der Turm. 15711 Königs Wusterhausen, Funkerberg           
Baujahr: 1910-1912     
Bauherr: Stadt Königs Wusterhausen      
Architekt: ungeklärt
jetzige Besitzverhältnisse: Privatbesitz
Nutzung: Öffentliche Gaststätte, Veranstaltungsräume, Aussichtsturm

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Das Gebäude wurde als Wasserturm mit Aussichtsrundgang erbaut. Obwohl wenige Jahre vor dem I. Weltkrieg entstanden, ist es noch vom Stil der Gründerzeit geprägt. Der Turm steht auf der nördlich der Stadt Königs Wusterhausen gelegenen Anhöhe des Funkerberges, wo sich auch alte Sendeanlagen aus der Anfangszeit des Rundfunks befinden. Der Turm ist 33 Meter hoch. Er kann durch eine Wendeltreppe erstiegen werden. Der Betrieb des Turmes als Anlage zur Wasserversorgung der Stadt wurde im Jahre 1965 eingestellt.
Unser Startbild zeigt den Turm vom Funktechnikmuseum aus gesehen, mit südwestlicher Blickrichtung.
Der Turm in näherer Überblicksaufnahme. Rechts an den Hauptkörper des Turm angelehnt, befindet sich der Wendelstein mit separater zwiebelförmiger kleinerer Haube. Der Hauptkörper wird von einer spitzen Haube bekrönt. Unmittelbar darunter befindet sich der Aussichtsrundgang. In dem Geschoss unter dem Aussichtsrundgang befand sich der Wasserkessel. Im Hochparterre sehen wir Arkaden. Hier befand sich ursprünglich eine offene Halle. Wie man sieht, wurden die Öffnungen vermauert und mit Fenstern versehen. So wurde an der Basis des Turmes ein großer Raum gewonnen. Er wird jetzt als Gastraum genutzt. Die früher offenen Arkaden heben sich durch das helle Mauerwerk ab. Die Außenverkleidung besteht aus dunkelrotem Backstein.

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Obere Etagen aus östlicher Richtung

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Turmhauben und Aussichtsrundgang

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Turmhauben

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Aussichtsrundgang und Kesselraum

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Hauptgesims des Kesselraumes sowie umlaufende Reihe kleiner Fenster

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Der an den Turm angelehnte Wendelstein

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Oberstes Geschoss des Wendelsteins mit Übergang zum Aussichtsrundgang

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Übergang vom polygonalen Unterbau zum runden Kesselbau

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Übergang vom Polygon zur Rundung aus westlicher Sicht

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Sorgfältig gemauerter Übergang zum runden Grundriss in Nahaufnahme

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Ansicht vom Süden her

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Die Arkaden der ursprünglich offenen Halle

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Rundfenster im Zwischengeschoss unter dem Kesselbau sowie Fensterreihe des Wendelsteins

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Die ehemals freie Arkadenhalle im Hochparterre sowie der mit Naturstein verkleidete Sockel

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Sockel mit Brunnen

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Brunnen in Nahaufnahme

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Brunnenfigur

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Natursteinsockel und Basis des Wendelsteins

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Backsteinmauerwerk

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Backsteinkante des Mauerwerks mit speziellen Formsteinen

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Natursteingemäuer des Sockels

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Fenster des Sockels

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Arkade der ursprünglich offenen Halle

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Eingangssituation

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Durchblick zum Wendelstein

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Basis der Wendeltreppe. Die einzelnen Stufen sind aus Beton gegossen.

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Wendeltreppe. Im Inneren des Turmes wurden weiße Kalksandsteine verarbeitet.

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Rundfenster im Treppenaufgang

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Inneres der ehemals offenen Halle im Hochparterre

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Zentrale Säule in der Halle. Sie trägt die Hauptlast des Bauwerks.

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Säule zwischen den Arkaden

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Neugotisches Fenster der Halle

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Kleines rechteckiges Fenster im Treppenaufgang

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Oberes Ende der Wendeltreppe

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Teil des Aussichtsrundganges

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Verdachung des Aussichtsrundganges

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Stützbalken der Verdachung

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Fachwerk am Aussichtsrundgang

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Haube des Wendelsteins

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Abdeckung einer Säule

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Blick vom Aussichtsrundgang zu den historischen Rundfunkanlagen auf dem Funkerberg

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Blick in Richtung Königs Wusterhausen. Links der Turm der Evangelischen Kreuzkirche.

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Abschied vom Wasserturm

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Historische Aufnahme aus der Entstehungszeit des Turmes. Wir sehen, dass er im Wesentlichen seine äußere Gestalt bewahrt hat. Allerdings ist die offene Halle im Hochparterre noch vorhanden. Man muss sagen, dass der Turm mit der offenen gewölbten Halle durchaus ebenfalls sehr attraktiv wirkt.
Was noch auffällt ist, dass der Turm freier von umgebendem Baumwuchs steht als heute. Das kam der vom Turm aus zu genießenden Aussicht zugute und führte dazu, dass der Turm selbst aus der Ferne besser zu sehen war.

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Foto: Sammlung Rudolf
 

Es lohnt sich, den Königs Wusterhausener Turm zu besuchen, wegen der Aussicht, der Gastlichkeit, kultureller Angebote und nicht zuletzt, weil er ein sehenswertes Zeugnis gründerzeitlichen Bauens in Königs Wusterhausen ist.

Wir danken Herrn Stefan Burkert, Besitzer und Betreiber des Turmes für sachdienliche Erläuterungen und für die freundliche Erlaubnis den Turm innen und außen zu fotogafieren.

 

 
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