Haus Papiermühlenweg 29

Schlichter vierzügiger Backsteinbau mit zweizügigem Mittelrisalit. Das einfachere Wohnhaus steht erhöht über dem Papiermühlenweg und weist mit seiner Fassade in Richtung Westen. Gute Aussicht über die Greizer Neustadt hin zum Grochlitzberg.

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Nordwestecke, man sieht übers Eck das respektable Hauptgesims. An der nördlichen Giebelwand des leer stehenden Gebäudes wurden Fensteröffnungen provisorisch zugemauert.

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Die nördliche Giebelwand. Es wurde durchaus ansehnliches Gründerzeitdekor zum Einsatz gebracht: Abgestufte Giebellinie, sternförmig eingefasstes Dachbodenfenster, auskragendes Hauptgesims, Rundbögen überbrücken die Fensteröffnungen.

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Der Mittelrisalit aus südwestlicher Richtung. Im obersten Geschoss wurden die Fensteröffnungen unschön verändert und mit glatten Betonstürzen überbrückt.

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Teil des Mittelrisaliten frontal. Man sieht, wie die veränderten Fenster im obersten Geschoss den Anblick stören.

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Fensterpartie am Mittelrisalit

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Einzelnes Fenster mit rundem Bogen. Die modernisierten Fensterrahmen stören.

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Verkoppelte Kellerfenster im Sockelbereich, seitlich gemauerte Dekorbänder aus gelbem Backstein.

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Sockel und Hochparterre aus Richtung Südwesten

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Fensterpartie im Hochparterre

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Nördlicher Seitenflügel mit Hauptgesims

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Oberstes Fenster des nördlichen Seitenflügels

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Bemerkenswertes Hauptgesims und gerade Überbrückung der Fensteröffnung mit waagerechter Untersicht.

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Dieses relativ einfache Wohnhaus zeigt durchaus sehenswerte gründerzeitliche Dekors und Baudetails. Es ist erhaltenswert.

 

Stand Januar 2011

 
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