Haus Siebenhitze 50

Am nördlichen Ende der Siebenhitze, dort wo sie auf die Friedhofstraße trifft, steht ein mit gelbem Backstein verkleidetes viergeschossiges Gründerzeithaus mit vier Fensterzügen. Es ist ein einfacheres Wohn- und Geschäftshaus, kann aber doch einige Dekors aufweisen.

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Im Erdgeschoss befindet sich ein Ladengeschäft.

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Im Dachgeschoss befand sich ursprünglich ein Giebel mit zwei Fenstern, vermutlich flankiert beidseitig von einem Mansardenfenster. Das Dach wurde nachträglich ausgebaut, so dass eine durchgehende Front im Dachgeschoss entstand. Die Anbauten sind zwar optisch durch Schieferverkleidung vom Giebel abgesetzt, trotzdem stört diese Veränderung die Gesamtwirkung des Gebäudes.

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Der Giebel mit den zwei Fenstern, das Dach wurde abgeflacht.

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Schöne Einfassung der verkoppelten Rundbogenfenster. Die nicht stilgemäß erneuerten Fenster stören die Wirkung.

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Fensterbrüstung und Entlastungsbogen

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Verzierter waagerechter Fenstersturz, darüber Entlastungsbogen

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Fensterpartie dritte Etage

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Einzelfenster

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Verkoppelte Fenster der dritten Etage

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Stürze und Entlastungsbögen der verkoppelten Fenster der zweiten Etage

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Erdgeschoss mit Haustür und Ladengeschäft

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Zwar wurden Fenster und Türen unpassend erneuert, man kann aber noch die ursprüngliche Fassadengestaltung mit ihren Ritzblöcken erkennen. An dem Gebäude wurde einiges verdorben, namentlich im Dachgeschoss und an den Tür- und Fensteröffnungen. Es würde sich durchaus lohnen, die Fassade zu restaurieren, zumal sie an dem freien Platz vor dem Hause gut sichtbar ist.

Stand April 2011

 
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