Villa Dietel
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Villa Dietel
Historische Abbildungen
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Anschrift: Greiz, Leonhardtstraße 56
Baujahr: 1883
Bauherr: Julius Dietel (1842-1906), Textilkaufmann, Fürstl.-Reuß. Hoflieferant
Architekt: ungeklärt
jetzige Besitzverhältnisse: ungeklärt
Nutzung: bewohnt

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Das Äußere der Villa

Die Villa Leonardtstraße 56 ist als sommerliches Landhaus gebaut. Sie steht in einem gepflegten, geräumigen Garten. Stilistisch wirkt sie wie ein kleiner Ableger der nicht weit entfernt stehenden Villa Leonhardtstraße 64. Der Mittelrisalt mit Loggien auf beiden Etagen ist reich mit Schnitzwerk geschmückt. Das unterstreicht das herausgehobene Niveau des Gebäudes. Eingerahmt vom Grün des zugehörigen Gartens und der umliegenden Wälder bietet es einen malerischen Anblick.

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Die hölzernen Schmuckelemente greifen typische gründerzeitliche Ornamentmotive auf. Erfreulicherweise sind die vergänglichen Holzarbeiten in sehr gutem Zustand. Das gesamte Haus ist gut gepflegt.
Der schön gestaltete Garten hat edle alte Bäume, die noch aus der Entstehungszeit des Anwesens stammen.

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Seitlich an den Loggien sind noch alte Verglasungen zu erkennen, wie sie auch in Lauben und Veranden üblich waren. Man will es fast nicht glauben, dass sie die Zeit unbeschadet überstanden haben.

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Holzverzierung des nördlichen Giebels der Villa Dietel, gesehen von der Straße Krümmetal.

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Villa Dietel, im Hintergrund auf der Anhöhe der Fürstlich-Reußische Pulverturm

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Auf dem folgenden Bild der Villa sehen wir links im Hintergrund das zum Anwesen gehörende Gärtnerhaus.

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Nähere Ansicht der Gartenseite der Villa. Wir sehen einige Artefakte: Moderne Schornsteine, neuzeitliche flache Dachfenster, ein neuzeitlich überformtes Mansardenfenster.

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Blick auf den Teich

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Gärtnerhaus und Teich

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Das Gärtnerhaus. Das Dietelsche Gärtnerhaus, erbaut 1889, ist ein einfacher kleiner gründerzeitlicher Bau mit Obergeschoss und Flachdach. Die Wände sind in einem beigen Farbton glatt verputzt, das Fassadendekor besteht aus roten Backsteinen. An der Südfassade sieht man Reste eines Pflanzenspaliers. Das Gebäude wird als Lagerraum genutzt.

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Fenster im Obergeschoss

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Gebäudekante mit Fensterbogen, Hauptgesims und Verblendung des Flachdaches

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Gärtnerhaus, darüber das Arnoldstift

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Westseite des Gärtnerhauses

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Das Haus steht mit seiner Nordseite an der Straße Krümmetal.

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Rundfenster, Einfassung in Form eines sechsstrahligen Sternes

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Hauptgesims

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Hauptgesims und Dachverblendung

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Ostseite des Gebäudes

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Östliche Dachverblendung

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Das reizvolle, idyllisch gelegene Gärtnerhaus befindet sich in stark pflegebedürftigem Zustand. Es wäre schön, wenn das Gebäude wieder hergestellt werden könnte. Das sollte aber nicht, wie häufig praktiziert, so geschehen, dass der schadhafte Putz ausgebessert und alles weiß angestrichen wird. Man sollte versuchen, einen geeigneten eingefärbten glatten Putz aufzutragen, ohne Anstrich. So käme man dem ursprünglichen Erscheinungsbild nahe.