Villa Pucher

Anschrift: Greiz, Feldweg 23
Baujahr: ungeklärt
Bauherr: Bauherr: Franz Ferdinand Pucher (*1833 Waltersdorf, †1894 Mentone)
Stadtrat und Fabrikbesitzer
Gründer der Firma „Franz Pucher“, Greiz (1867)
Architekt: ungeklärt
jetzige Besitzverhältnisse:
Nutzung: ungeklärt

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Die Villa Pucher ist zwar im Gelbklinker/Sandstein-Stil errichtet, sie zeichnet sich aber unter den anderen Villen dadurch aus, dass die Klinkersteine eine hellere gelbe Farbe haben (siehe auch Villa Jahn).

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Die Villa steht auf einer Anhöhe in Hanglage. Man hat hier eine schöne Aussicht auf die Stadt Greiz. Das Gebäude ist von einem großen Grundstück umgeben.

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Das Äußere des Gebäudes ist komplett rekonstruiert. Die Fassade ist zurückhaltend mit Sandsteinelementen geschmückt.

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Ansicht der Villa von der südöstlichen Talseite her. An der Ecke befindet sich ein schräg gestellter Erker.

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Haube des Erkers

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Villa Pucher über den Dächern der Stadt, vom Rathenauplatz gesehen.

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Diese elegante Villa ist ein Beispiel dafür, dass nicht alle Gründerzeitvillen pompös und überladen sind. Trotzdem ist das Gebäude von ausgezeichneter Wirkung.

Wir sind in der glücklichen Lage, ein historisches Foto aus der Entstehungszeit der Villa zeigen zu können. Wir verdanken das Foto Frau Terry Meyer Johnson, Wilmington, USA. Frau Meyer Johnson ist Nachkomme der Familie Franz Ferdinand Pucher, Greiz.
Man sieht keine gravierenden Veränderungen im Äußeren der Villa. Lediglich die zwei runden Mansardenfenster sind nicht mehr vorhanden. Sie wurden durch größere Fenster ersetzt.

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Die Villa Pucher ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Gründerzeitgebäude rekonstruiert und genutzt wird. Das Gebäude sollte öffentlich mehr bekannt gemacht und beachtet werden.