Ehemalige Pestalozzischule – Grundschule für Mädchen

Anschrift: Greiz, Pohlitzer Straße 1 

Bauherr: Stadt Greiz

Baujahr: 1899

Architekt:

Jetzige Nutzung:

Die ehemalige Pestalozzischule ist ein eindrucksvoller viergeschossiger Bau, dessen Wirkung durch seinen erhöhten Standort am Südhang des Pohlitzberges noch erhöht wird. Die Böschung unterhalb der Fundamente wird durch eine Stützmauer aus Grünsteinblöcken gesichert. Darüber erhebt sich der stattliche Bau. Das Erdgeschoss ist mit Schiefer und Sandstein verkleidet. Die oberen Etagen werden von Backstein und Sandstein geprägt. Wir haben somit einen Gebäudetyp vor uns, den wir in der Hinterlassenschaft der Gründerzeit in Greiz häufig antreffen.
Risalit des linken Treppen Hauses

Portal

Fassade des Erdgeschosses mit der Schieferverkleidung. Selten schöne Verarbeitung des örtlich anfallenden Schiefers. Elegante Verbindung mit dem hellen Sandstein

Verkoppelte Fenster in den drei Klinkeretagen

Rechter Treppenhausrisalit mit Hauptgesims. Guter Erhaltungszustand von Mauerwerk und Dekor.

Zahnleiste unter dem Hauptgesims

Brüstung mit Kragsteinleiste

Verdachung eines Portals. Eine ehemals darüber befindliche Tafel wurde entfernt.

Die Fassade in voller Breite mit den zwei Treppenhäusern und dem Uhrengiebel

Die Fassade aus seitlicher Sicht. Die vorspringenden Treppenhäuser tragen zur Belebung und Gliederung bei.

Westseite des Schulgebäudes, zu sehen einen Risalit mit den Flurfenstern

Bekrönung des westlichen Risaliten

Portalverdachung in Nahaufnahme

Natursteinsockel mit Portal

Konsolen der Portalverdachung

Überbrückung der Portalöffnung

Konsole der Portalverdachung frontal

Kämpfer, der die Tür vom Oberlicht trennt

Tür

Verkoppelte Fenster

Westflügel mit Hauptgesims

Image

Westlicher Treppenhausrisalit

Mitteltrakt zwischen den Treppenhausrisaliten

Auffahrt

Grundmauer mit Ausgleich des Geländeprofils aus Grünstein, darüber Sockel aus unregelmäßigen Schieferblöcken

Gesamtansicht mit Stabilisierungsmauer für die Böschung

Die ehemalige Pestalozzischule in ihrer erhöhten Lage wirkt monumental. Die mächtige Fassade hinterlässt nachhaltigen Eindruck.

Quelle: Persönliche Mitteilung Frau Erika Buschner, Neumühle/Elster, 2013
Wir danken Frau Erika Buschner für ihre wertvollen Hinweise.