(2.5.58) Haus Gerichtsstraße 12

Fünfzügiges gründerzeitliches Wohn- und Geschäftshaus mit Obergeschoss und ausgebauter Mansardetage. Die Fassade wird von gelbem und rotem Backstein geprägt. Die Fenster wurden erneuert. Die Backsteine müssten dringend gereinigt werden. Der Sockel wurde hell gestrichen. Das linke Drittel der Fassade wird vom Eingangsbereich beherrscht. Im mittleren Drittel befand sich ein Ladengeschäft mit Auslage und separatem Eingang. Diese Öffnungen wurden geschlossen. Es wurde ein neues Fenster geschaffen, um aus dem Verkaufsraum Wohnraum
zu gewinnen.
Trotz der Eingriffe sind die Proportionen und das Dekor der Fassade noch weitgehend erhalten. Man kann die ursprüngliche Schönheit des Hauses noch erkennen.

Eingangsbereich: eine steile Eingangstreppe, formschöne Sandsteindienste für den
monolithischen Sturz, der die Türöffnung überbrückt, über dem Oberlicht ein Entlastungsbogen

Oberer Teil des Eingangsbereichs

Türsturz und Entlastungsbogen

Gebäudeteil über dem Eingang

Fensteranlage im ersten Stock mit neuen Fensterrahmen

Brüstung des Fensters im ersten Stock

Giebel über dem Eingangsbereich

Rechte Seite des Gebäudes. Man sieht das Artefakt des vermauerten Ladengeschäfts.
Unter der Sohlbank eine notdürftig geschlossene Öffnung für die Gasheizung.

Erste Etage und Mansardenbereich

Mansardenfenster
Es würde sich lohnen, die Fassade zu rekonstruieren. Haus Nr. 12 könnte gut dazu beitragen,
die Gerichtsstraße zu einem gründerzeitlichem Anziehungspunkt zu machen.
Stand 2010