(2.5.37)  Haus Hopfenblüte 

Anschrift: Rudolf-Breitscheid-Straße 24
Baujahr: 1894


Haus Hopfenblüte beherbergte in vergangenen Zeiten eine Gaststätte, die nicht mehr existiert. Die klassische Gründerzeitfassade des Hauses ist nicht renoviert, ist aber noch relativ gut erhalten. Es dominieren gelber Backstein und Sandstein. Ein besonderes Gepräge geben der Fassade Ornamentbänder aus Wandfliesen. Das Gebäude steht mitten in einem Straßenzug, macht aber durch seine individuelle Gestaltung auf sich aufmerksam:


Ziergiebel mit Jahreszahl und dreizügiger, verkoppelter Fensteranlage,
darunter ein Ornamentband auf Fliesen


Linke Seite des Giebels mit einem Fenster, Pilaster, Volute und Balustrade


Der Giebel in seitlicher Sicht, links ein neu mit Blech eingekleidetes Mansardenfenster 


Fassadenpartie unter dem Giebel: ein breites Ornamentband, Fensterverdachungen und zwischen des Fenstern ein weiteres Ornament unter dem Hauptgesims.

 


Kleines Ornamentband zwischen den Fenstern


Fassadenpartie über zwei Etagen mit unterschiedlichen Fensterverdachungen


Fensterverdachung


Teil einer Fensterverdachung


Ornamentband zwischen den Fenstern. Die Abdeckung der
Lüftungsöffnung nimmt das Ornament der Fliesen auf.


Das Sandsteindekor weist leider streckenweise erhebliche Schäden auf.
Es wird schwierig sein, sie auszubessern.


Verwitterte Maske auf einem Schlussstein


Die Haustür zeigt schöne Holz- und Eisenarbeiten.

Haus Hopfenblüte besitzt eine sehenswerte Gründerzeitfassade. Wir wünschen der Restaurierung, die im Dachgeschoss bereits begonnen hat, guten Fortgang. Das Gebäude könnte wieder zu einem Glanzpunkt in der neustädtischen Breitscheidstraße werden. Eine Besichtigung lohnt sich auch jetzt schon.

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