(3.16) Königs Wusterhausen – Ortsteil Senzig

Östlich von Königs Wusterhausen, am Südufer der Dahme, liegt der Ortsteil Senzig.
Dieser Ort kann einige Spuren der Gründerzeit vorweisen.
An der großen Durchfahrtsstraße Richtung Bindow steht das kleine Haus:
Chausseestraße 195 


Das Gebäude ist nicht unverändert auf unsere Tage gekommen. Neue Jalousiekästen wurden angebracht, ein Rauputz aufgetragen, der mit dem alten Dekor wenig harmoniert. Andererseits ist von dem gründerzeitlichen Backsteindekor einiges erhalten geblieben und auch die Fenster des Parterres vermitteln einen Eindruck davon, wie das Gebäude zur Entstehungszeit aussah.


Fenstergruppe mit Backsteineinfassung. Über den Jalousiekästen sind
noch Reste der Fensterbögen zu erkennen. Darüber der Etagensims. 


Giebel der Straßenfassade. Das Format der Fensteröffnungen wurde verändert.
Die originalen Backsteinsohlbänke blieben erhalten, im Gegensatz zum Parterre,
wo sie durch neuzeitliche Platten ersetzt wurden. 


Westlicher Giebel 

Chausseestraße 181 


Ländliches Sommerhaus. Das unbewohnte Gebäude hat seine beste Zeit hinter sich.


Dennoch kann man seinen früheren gründerzeitlichen Charme erahnen.


Hölzerne Veranda an der Ostseite 


Oberer Teil der Veranda 


Brüstung der Veranda 


Abstützendes Gebälk der Veranda 


Jalousie mit Blech 


Westliche Giebelseite 

Bäuerliches Wirtschaftsgebäude im alten Ortskern


Giebelwand einer Scheune mit zahlreichen kreuzförmigen Belüftungsöffnungen:



Einfriedung eines bäuerlichen Grundstücks. Die Mauer hat regelmäßige Durchbrechungen.

Scheune mit einem gemauerten Zierfries und unterschiedlich geformten Lüftungsöffnungen:


Lüftungsöffnung und Zierfries in Nahaufnahme 


Lüftungsöffnung in Form eines stilisierten Baumes 

Scheune mit großen dekorativen Lüftungsöffnungen an der Giebel- und der Längsseite:


Große rhombische Lüftungsöffnung

Ehemalige Dorfgaststätte mit Saal an der Chausseestraße


Westliche Giebelwand des Saalbaus 

Wohn- und Geschäftshaus Chausseestraße


Ansicht aus Nordwest: grau verputzte Fassade, mit einigem Dekor aus rotem Backstein 


Fensterpartie. Man erkennt noch gut das rote Backsteindekor, u.a. am Etagensims
der Gebäudekante, den flachen Bögen über den Fenstern, der Fenstereinfassung
und der Verbindungsleiste zwischen den Fenstern.


Fassade aus Nordost. Der linke Teil der Fassade wurde durch einen Giebel bekrönt. 


Der Giebel 


Oberer Teil des Giebels mit Rundfenster 

Haus Lindenstraße 13
Villenartiges Landhaus aus Backstein auf geräumigem Grundstück mit Seezugang.

Gesamtansicht aus südwestlicher Richtung 


Einfriedung: gründerzeitlicher kunstgeschmiedeter Zaun aus der Entstehungszeit des Gebäudes


Einfriedung aus verändertem Blickwinkel 


Die Fassade ist mit gelbem Backstein verkleidet, gemauertes Dekor
ist mit rotem Backstein abgesetzt.
Die zweigeschossige Südfassade trägt an der westlichen Seite einen erhöhten Giebeltrakt.
Vor dem östlichen Teil der Fassade steht im Parterre ein Erker, der im Obergeschoss einen
Söller trägt. Die Backsteinverkleidung wirkt gut erhalten. 


Giebeltrakt der Südfassade 


Giebel mit Dachschmuck 


Dachschmuck 


Untere Etagen des Giebeltraktes mit Treppenhausfenster 


Treppenhausfenster 


Östliche Partie der Südfassade mit Söller 


Schmiedeeiserne Brüstung des Söllers 


Haustür der Südfassade (Nebeneigang), flacher Bogen über der
Türöffnung, Vergitterung des Oberlichts


Hauptportal Westfassade mit Füllungsgittern 


Füllungsgitter des Hauptportals 


Verdachung über dem Hauptportal 


Schmiedeeiserne Abstützung des Vordaches 


Freitreppe des Hauptportals mit Geländer


Partie der Westfassade 


Detail eines gemauerten Dekors der Westfassade,
roter Backstein auf gelbem Grund 


Partie der Nordfassade mit Veranda 


Ansicht von Nordosten
Das Landhaus Lindenstraße 13 ist ein bemerkenswertes Zeugnis gründerzeitlicher Architektur
in Senzig. Es wäre schön, wenn das elegante Gebäude mehr in das Blickfeld der Einwohner von Königs Wusterhausen und der Besucher der Stadt gerückt werden könnte.

Stand 2012