(2.6.21)  Grabstätte Prof. A. Kukowka

Die Grabstätte Kukowka stammt unverkennbar aus der Gründerzeit und ist schon arg verwittert.

Der Name der Familie, für die das Grab ursprünglich errichtet wurde, ist schon gar nicht mehr zu entziffern (siehe Schriftband zwischen beiden Säulenkapitellen). Wir glauben den Namen SEIFERT zu erkennen.

Die jetzige Nutzung der Grabstätte durch Familie Kukowka stellt eine Zweitbelegung dar.

Albert Kukowka, langjähriger verdienter ärztlicher Leiter des Greizer Krankenhauses, starb im Jahre 1977. Auffallend sind die beiden noch gut erhaltenen polierten Säulen, die die Grabstätte zieren.

Auf dem Säulensockel sehen wir einen bereits stark verwitterten, in Stein gehauenen Kranz mit Schleife und Bändern.

Über der Grabtafel sehen wir, geschützt durch einen Rundbogen, den dornenbekrönten Kopf Christi.

Er ist in den rötlichen Sandstein gehauen. Der Kopf selbst sowie das rahmende Umfeld sind stark verwittert. Trotzdem verfehlt der Christuskopf nicht seine Wirkung auf den Betrachter.
Wie gefährdet der wertvole Christuskopf ist, belegt das folgende Bild.

Das Grabmal bedarf dringend pflegerischer Maßnahmen, um wenigstens den gegenwärtigen Zustand zu stabilisieren. Manches steinerne Dekor der Grabanlage ist als verloren zu betrachten.

Stand 2010

Kategorien: GrabanlagenGründerzeit