(2.2.32)  Ehemaliger Fürstlich-Reußischer Kutschstall

Bauherr: Fürst Heinrich XXII. Reuß ä.L. 
Baujahr: 1870
Architekt: Landbaumeister Edmund Oberländer
Eigentumsverhältnisse:
Nutzung:

Der Kutschstall ist ein flaches Gebäude mit Pultdach. Er besitzt fünf große Tore, die mit Bögen überbrückt sind. Das Gebäude ist in Rohbauweise errichtet. Die Grundfarbe wird von gelbem Backstein bestimmt. Als zweite Farbe erscheint das rote Dekor.

Kutschstall in perspektivischer Sicht mit seinen großen Toren

Zwei Tore des Kutschstalls

Die nach Nordost weisende Gesamtfront des Kutschstalls (Kutschremise) mit vier Toren

Vier Tore des Kutschstalls. Im Obergeschoss eine Ladeöffnung für den Oberboden. Rechts der hölzerne Treppenaufgang zum Oberboden.

Die drei westlichen Tore in schräger Sicht. Man beachte den großen Überstand des Daches.

Die Balken des weit überstehenden Daches

Treppenaufgang zum Oberboden

Treppenaufgang am Fahrweg beginnend

Flache Wölbung eines Torbogens, darüber Fenster des Oberbodens

Pfeiler zwischen zwei Toren

Detail eines Torbogens mit Aufhängung des Tores

Detail des Mauerwerks, halbrund leicht vertiefte Fugen

Der Kutschstall ist ein relativ einfach gestaltetes Gebäude für die Bedürfnisse der ehemals fürstlichen Hofhaltung. Das Gebäude zählt zu den Bauten, die den ehmaligen Residenzcharakter der Stadt abbilden. Deshalb ist es von Interesse.  Die Fremdnutzung als Garage erscheint wenig angemessen.

Stand 2009