(2.1.17)  Villa Ruth

Anschrift: Greiz, Mylauer Straße 2
Baujahr: 
Bauherr: 
Architekt:
jetzige Besitzverhältnisse: 
Nutzung: bewohnt

In dem Dreieck, das von der Mylauer Straße, dem Elster-Fluß und der Bahnlinie nach Plauen gebildet wird, finden wir, einzeln stehend, eine schöne, eher schlichte Villa. Das vielgestaltige Dach ist mit Schiefer gedeckt. Die Fassade des Dachgeschosses ist durch dunkles Fachwerk geprägt, das sich kontrastreich von der hellen Farbe des Mauerwerkes abhebt.
Die Lage des Bauwerkes wirkt idyllisch, wird aber durch die Nähe der Eisenbahn und von Gewerbebauten entwertet.

Villa Ruth vom östlichen Elsterufer aus gesehen. Im Vordergrund das Elsterwehr. Hinter dem Gebäude die Ausläufer der felsigen Kletterpartie „Rothentaler Alpen“.

Der Natursteinsockel des Gebäudes ist noch nicht fertig gestellt. Weil man die Fenster des Souterrains verkleinert hat, entstehen gestalterische Schwierigkeiten.

Bedauerlich wäre es, wenn die Natursteinverkleidung überputzt würde. Schade ist es aber auch um die großen, gewölbten Fensteröffnungen, die wesentlich zum stattlichen Gepräge des Gebäudes beigetragen haben.

Aus der Nähe betrachtet sieht man, dass eine farbliche Abstufung vorgenommen wurde. Bedauerlich ist auch, dass das Haus mit Fenstern mit großflächigen Scheiben ausgestattet wurde.
Trotzdem freut man sich, dass das Haus rekonstruiert und genutzt wird. Am südlichen Ortsausgang von Greiz ist es ein schöner Blickfang.

Beim Besuch im Oktober 2009 ist der Sockel fertig.

Die großen Kellerfenster mit ihren flachen Bögen und Einfassungen sind weg.

Man sieht nur noch die kleinen mit einem Sieb verschlossenen Öffnungen. Der Sockel aus unregelmäßigen Schieferblöcken wurde verputzt.
Bedauerlicherweise wurde eine glättende, modernisierende Lösung gewählt. Der ehemals wirkungsvolle gründerzeitliche Natursteinsockel hat sein Gesicht verloren.